• 25. April 2018

    wettbewerb rathaus mallersdorf

    180425 wb rathaus mallersdo

    Die Entscheidung beim Wettbewerb Neubau Rathaus Mallersdorf-Pfaffenberg ist gefallen. Wir gratulieren den Preisträgern und freuen uns über eine Anerkennung für unseren Beitrag.

    Link zu unserem Beitrag.

    Bewertung unseres Beitrags der Jury:

    "Die konsequent inselhafte und eigenständige Platzierung des Rathauses im Grünraum wird begrüßt. Die Erschließung vom östliche Weg ohne großen öffentlichen Auftritt zur Straubinger Straße wirkt konzeptionell selbstverständlich und logisch, schafft allerdings eine weitere parallele Erschließung. Die Größe des Eingangs wird kontrovers diskutiert.

    Die kompakte und zentrale Halle schafft eine klare Orientierung und kurze Wegeverbindungen. Die Anbindung der Säle zu den Freibereichen über Terrassen wird positiv beurteilt. Trotz des gewissen Aufwandes wird die Fassadenumhüllung mit Metallgewebe konzeptionell logisch und positiv gesehen und verschafft dem Gebäude ein sehr ästhetisches Erscheinungsbild. Vermisst wird im Inneren der Bezug zum Außenraum bei geschlossenen Saalwänden. Die Foyerhalle würde nur durch gläserne Wände einen Außenbezug erhalten. Die Haupterschließung über eine etwas enge Spindeltreppe erscheint nicht angemessen.

    Durch eine klare Zonierung der Freiflächen, die sich entlang der Straubinger Straße
    orientiert, versteht es der Entwurfsverfasser auf ganz selbstverständliche Weise ein
    Freiraumambiente zu schaffen, in dem sich der Solitärbaukörper mit dem zugehörigen „Satelliten-Freiraum“ als überlagernde „zweite Schicht“ auf dem „bestehenden Untergrund“ deutlich absetzt. Die bestehende Talwiese mit ihrem natürlichen Geländeverlauf bleibt erhalten und wird in der Korrespondenz mit Stegen und Plateaus auf geschickte Weise aufgewertet und neu interpretiert.
    Die baumbestandenen Grünflächen zur Straubinger Straße bilden einen wohltuenden Kontrast zur offenen Wiese und einen räumlichen Abschluss zur Straße. Die Anlage der Stellplätze als Schotterrasenfläche entlang einer zweiten Erschließungsspange wird ebenfalls befürwortet, wenngleich der Anschluss der Erschließung an die Bachstraße aus verkehrstechnischen Gründen kritisch gesehen wird.

    Grundsätzlich eine sehr ansprechende Arbeit mit hohen ästhetischen Potenzial."

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